Russische Malerei

Brig "Merkur", angegriffen von zwei türkischen Schiffen, Aivazovsky

  • Autor: Aivazovsky
  • Museum: Nationale Kunstgalerie. I. K. Aivazovsky, Theodosius
  • Jahr: 1892
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Bildbeschreibung:

Brig "Merkur" - Aivazovsky. 1892. Öl auf Leinwand. 221 x 339 cm

Das Bild wurde viel später als die von ihm beschriebenen Ereignisse geschrieben. Es ist der Schlacht während des russisch-türkischen Krieges gewidmet, als sich die kleine und langsame Brigg Mercury durch ihr heroisches Verhalten auszeichnete.
Von weitem kann man die Leinwand als friedliche Seelandschaft betrachten. Drei schöne Holzschiffe fliegen buchstäblich auf einem nicht zu ruhigen, aber nicht stürmischen Meer. In der Tat ist nicht alles so sicher und friedlich.
Der Tatort beeindruckt durch seine Monumentalität: Zwei riesige türkische Schlachtschiffe, die buchstäblich von einem scheinbar sehr kleinen und wehrlosen Gefängnis gegen sie zusammengedrückt wurden. Es scheint, dass die Situation Patt ist und "Mercury" zum Scheitern verurteilt ist. Aber die Crew entschied sich für den Kampf und belegte den Sieg - sowohl das türkische Flaggschiff als auch das zweite große Schiff verloren ihre Masten, konnten nicht manövrieren und mussten das Schlachtfeld schamlos verlassen. So zeigte ein kleines Segelschiff, das hinter seiner Staffel zurückgeblieben war, die heroische Natur russischer Matrosen - sie sterben, aber sie ergeben sich nicht.
Die Leinwand spiegelt den Höhepunkt des Seedramas wider. "Merkur" von beiden Seiten greift feindliche Schiffe an und er reagiert mit Kanonenangriffen. Weit entfernt liegen die geisterhaften Silhouetten der Staffel. Die Angst des Ereignisses wird durch starke dunkle Gewitterwolken und ein ruheloses Meer unterstrichen, als würde das aktuelle Ereignis sie aufregen.
Keine Notwendigkeit zu sagen, wie schön und subtil der Meister des Meeres und des Himmels dargestellt wurde. Das ganze Bild atmet die Meeresfrische trotz der allgemeinen Tragödie der Situation. Am Ende ist das Meer ewig, zu seinen Lebzeiten hat es verschiedene Schlachten erlebt und ist den kleinen und großen menschlichen Tragödien völlig gleichgültig. Und auf dem "Merkur", der auf jeden Fall von feindlichen Schiffen versenkt werden sollte, wurden nur vier russische Matrosen getötet.

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